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Björn Seelig, Teamleiter bei TÜV NORD Mobilität

Abwechslungsreicher Arbeitsalltag in den Prüfstationen

PKW, Motorräder, LKW, Wohnmobile, Anhänger – Björn Seelig und seine Mitarbeitenden prüfen alles, was ein Kennzeichen hat. Als Teamleiter ist der Fahrzeugprüfer und Sachverständige für 16 Prüfstationen von TÜV NORD verantwortlich und immer unterwegs, um sich um die Bedürfnisse der Kunden und der Angestellten zu kümmern.

Der grimmig dreinschauende Fahrzeugprüfer im fliegenden Kittel – ein veraltetes und klischeehaftes Bild, das Björn Seelig dringend entstauben will. Als Teamleiter ist er bei TÜV NORD für 16 Prüfstationen in der Region Hamburg verantwortlich und damit für einen Bereich, den die meisten Menschen klassischerweise mit dem TÜV verbinden. Im Vordergrund stehen für ihn vor allem die Kundinnen und Kunden: „Für mich hat der Dienstleistungsgedanke höchste Priorität. Dazu gehört ein freundlicher Umgang mit Kunden genauso wie eine objektive und qualitativ hochwertige Prüfung der Fahrzeuge. Das vermittle ich auch meinen Mitarbeitenden“, sagt der Prüfingenieur, Jahrgang 1980. Schließlich hat der Kunde die Wahl, zu welcher Prüfgesellschaft er sein Fahrzeug bringt. „Viele Kunden verwechseln uns mit einer Behörde und sind überrascht, dass wir auch samstags geöffnet haben. Dabei bemühen wir uns immer, uns den Kundenbedürfnissen anzupassen.“

Jeden Tag ist Seelig an einem anderen der 16 Standorte anzutreffen. Als Teamleiter ist er nicht nur Ansprechpartner für die Mitarbeitenden vor Ort, sondern arbeitet auch im Tagesgeschäft mit. Er führt Haupt- und Abgasuntersuchungen durch, nimmt technische Änderungen am Fahrzeug wie zum Beispiel neue Felgen ab und ermittelt, welche Umweltplakette ein Fahrzeug erhält oder berät zu Nachrüstmöglichkeiten. Nach seinem Fahrzeugbaustudium hat er sich bei TÜV NORD zum Prüfingenieur ausbilden lassen, anschließend leitete er seine eigenen Stationen in Hamburg und Pinneberg. 2015 bildete er sich zum amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr mit Teilbefugnissen weiter. „Zu TÜV NORD bin ich nach dem Studium eher durch Zufall gekommen. Rückblickend bin ich froh über die vielen Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, die sich mir geboten haben und weiterhin bieten. Wer das möchte , hat hier viele Chancen.“

 

 

Ich bin froh über die vielen Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, die sich mir geboten haben und weiterhin bieten.

Björn Seelig, TÜV NORD Mobilität

 

Wer einen Blick in Björn Seeligs E-Mail-Signatur wirft, findet dort nur eine Handynummer. Aus gutem Grund: In seinem Büro ist Seelig selten anzutreffen. Sein Einsatzgebiet reicht von Heiligenhafen bis Hamburg und von Mölln bis Pinneberg. Sein Arbeitstag beginnt zwischen sechs und acht Uhr morgens und hängt davon ab, wie weit die jeweilige Prüfstation entfernt ist. Je nach Strecke und Verkehr verbringt er täglich zwischen zwei und drei Stunden im Auto. Das ist mit den Jahren zu einer Art mobilem Büro geworden. Immer an Bord: Ein Rechner mit Prüfsoftware, ein Drucker und Prüfplaketten. Die Fahrten nutzt der Teamleiter für Telefonate mit seinen Mitarbeitenden oder Disponentinnen und Disponenten. Auch wenn er im Arbeitsalltag öfter an der Hebebühne steht als am Schreibtisch sitzt, hat er immer Hemd und Sakko im Auto griffbereit. Für den Fall, dass beispielsweise ein Mitarbeitergespräch oder ein Termin in einem der Autohäuser ansteht, in dem TÜV NORD ebenfalls Standorte betreibt.

Einmal wöchentlich arbeitet der Teamleiter mit einer Disponentin die Dienstpläne für die insgesamt 66 Mitarbeitenden aus. „Es ist eine große Herausforderung, die Besetzung der Standorte an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Auch wenn heute viele Kunden die Möglichkeit nutzen, online, per Telefon oder vor Ort einen Termin zu machen, variiert das Kundenaufkommen.“ Und natürlich wollen die Mitarbeitenden sich darauf einstellen können, wo sie in den kommenden Wochen ihre Arbeit verrichten. „Zwar wechseln auch unsere Prüfingenieurinnen und -ingenieure den Standort, wir bemühen uns aber, sie immer wohnortnah einzusetzen.“ Organisationstalent, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange der Mitarbeitenden und Kunden sind wichtige Voraussetzung für Seeligs Job.

Er schätzt die Abwechslung, die jeder neue Tag mit sich bringt. Dabei muss er sich nicht nur immer wieder auf eine andere Arbeitsumgebung einstellen, sondern auch auf andere Kunden. „Zwar sind die Prüfstationen ähnlich ausgestattet, es ist aber nicht alles überall gleich. Und jede halbe Stunde kommt ein neues Gesicht zur Tür herein. Da braucht man schon eine gewisse Flexibilität.“ Gleichzeitig ist er froh über die Freiheiten, die ihm sein Job bietet. „Ein großer Vorteil für mich als Teamleiter ist, dass ich meinen Arbeitstag selbst planen kann.“ Gemeinsam mit seiner Frau, die ebenfalls Vollzeit arbeitet, hat Seelig einen einjährigen Sohn. „Steht zum Beispiel ein ungeplanter Arzttermin an, kann ich mich darum kümmern und arbeite abends von Zuhause aus das nach, was tagsüber liegen geblieben ist.“