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Auch im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten. Im Berichtsjahr fanden am 22. März, 12. Juni, 25. September und 4. Dezember insgesamt vier turnusmäßige Sitzungen des Aufsichtsrats statt. In den Sitzungen ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand jeweils über die aktuelle Lage des Konzerns und der wesentlichen Konzerngesellschaften sowie wichtige Geschäftsvorfälle und relevante Verän­derungen berichten. Der Vorstand informierte daneben über seine Einschätzung der Chancen und Risiken im weiteren Jahresverlauf.

In der Sitzung am 12. Juni befasste sich der Aufsichtsrat mit der Kundenfokussierten Organisation des Geschäftsbereichs Industrie Service sowie mit der weiterentwickelten Strategie 2020plus. In der Sitzung am 4. Dezember wurde das Budget 2019 erörtert und verabschiedet, daneben hat sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung mit der Weiterentwicklung des Standorts Essen (Am Technologiepark) befasst.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung und der Risikosituation sowie über die Lage und Strategie des Unternehmens einschließlich der wesentlichen Konzerngesellschaften. Darüber hinaus erfolgte ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorsitzenden des Vorstands. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat stets informiert über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung sowie den Gang der Geschäfte.

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben und Vorbereitung seiner Beratungen und Entscheidungen hat der Aufsichtsrat zwei Ausschüsse eingerichtet, die die Arbeit im Plenum effektiv unterstützen.

Im Berichtsjahr fanden drei Sitzungen sowie eine Telefonkonferenz des Präsidiums/Personalausschusses statt. Schwerpunkte der Beratungen waren die Vorbereitungen der Plenumssitzungen sowie die Vorbereitung der Personal- und Vergütungsentscheidungen des Aufsichtsrats. Soweit erforderlich, wurden dem Aufsichtsrat Empfehlungen zur Beschlussfassung gegeben.

Der Finanzausschuss kam 2018 zu insgesamt vier Sitzungen im Vorfeld der Aufsichtsratssitzungen zusammen und befasste sich insbesondere mit dem Jahresabschluss, der Entwicklung der Ergeb­nisse, dem Risiko- und Chancenmanagement sowie den aus dem Niedrigzinsumfeld insbesondere für die Pensionsverpflichtungen des Konzerns erwachsenden Herausforderungen. In der Sitzung vom 27. November befasste sich der Finanzausschuss mit der Planung für das Geschäftsjahr 2019. Über wichtige Erkenntnisse wurde jeweils in der folgenden Aufsichtsratssitzung berichtet.

Die von der Hauptversammlung am 22. März 2018 zum Abschlussprüfer bestellte BDO AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Essen, hat den vom Vorstand zum 31. Dezember 2018 aufgestellten Jahresabschluss der TÜV NORD AG sowie den Konzernabschluss einschließlich der dazugehörigen Berichte über die Lage der ­Gesellschaft und des Konzerns geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschluss­prüfer hat festgestellt, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konzeption und Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte für das Geschäftsjahr 2018 wurden in der Sitzung des Finanzausschusses am 2. April 2019 und in der Sitzung des Aufsichtsrats am 9. April 2019 umfassend diskutiert. Vorstand und Abschlussprüfer waren bei den Beratungen des Jahres- und Konzernabschlusses anwesend. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und informierte über seine Feststellungen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement. Darüber hinaus stand er dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat sich auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und der Lageberichte sowie auf der Grundlage des Berichts und der Empfehlung des Finanz­ausschusses dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschluss­prüfer angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss festgestellt sowie den Konzernabschluss gebilligt.

Mit Wirkung zum 22. März 2018 endete die Amtszeit der Mitglieder des Aufsichtsrats und dieser setzte sich durch Bestellung durch die Hauptversammlung und Wahlen durch die Arbeitnehmer neu zusammen. Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat tagte am 22. März 2018 erstmalig. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitenden der Konzerngesellschaften weltweit, den Unternehmensleitungen, dem Vorstand und der Konzerngeschäftsleitung sowie den Arbeitnehmervertretungen für ihren Einsatz und die erbrachten Leistungen im Jahr 2018.

Der Aufsichtsrat

Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob
Vorsitzender

Hannover, im April 2019

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