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Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2019 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr- genommen, er hat die Geschäftsführung des Vorstands regelmäßig überwacht und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens kontinuierlich beraten. Er ließ sich insbesondere sowohl mündlich als auch schriftlich über die Lage des Konzerns und die Geschäftsentwicklung informieren. Im Berichtsjahr fanden am 9. April, 4. Juni, 25. September und 3. Dezember insgesamt vier turnusmäßige Sitzungen des Aufsichtsrats statt, in denen der Vorstand eingehend über die jeweils aktuelle Lage des Konzerns und der bedeutenden Konzerngesellschaften berichtete. Der Vorstand informierte daneben über seine Einschätzung der Chancen und Risiken im weiteren Jahresverlauf sowie über die aktuelle Finanz- und Vermögenslage des Konzerns. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat stets informiert über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung sowie den Gang der Geschäfte. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ließ sich darüber hinaus auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig vom Vorsitzenden des Vorstands über aktuelle Themen informieren.

In der Sitzung am 4. Juni stimmte der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung und Beratung zwei Beteiligungs­investitionen zu, die seiner Zustimmung bedurften. In der Sitzung am 3. Dezember wurde das Budget 2020 erörtert und verabschiedet. Ebenfalls in dieser Sitzung hat der Aufsichtsrat das Ergebnis der Überprüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung zur Kenntnis genommen sowie Beschlüsse zur Weiterentwicklung der Vorstandsvergütung gefasst. Der Aufsichtsrat tagte ganz über­wiegend in Anwesenheit des Vorstands, beriet sich aber zu Themen wie der Vorstandsvergütung und anderen Vorstandsangelegenheiten in Abwesenheit des Vorstands.

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben und Vorbereitung seiner Beratungen und Entscheidungen hat der Aufsichtsrat zwei Ausschüsse eingerichtet, die die Arbeit im Plenum effektiv unterstützen.

Das Präsidium / Personalausschuss hielt im Berichtsjahr elf Sitzungen sowie eine Telefonkonferenz ab. Schwerpunkte der Beratungen waren die Vorbereitungen der Plenumssitzungen sowie die Vorbereitung der Personal- und Vergütungsentscheidungen des Aufsichtsrats. Soweit erforderlich, wurden dem Aufsichtsrat Empfehlungen zur Beschlussfassung gegeben.

Der Finanzausschuss kam 2019 zu insgesamt vier Sitzungen im Vorfeld der Aufsichtsratssitzungen zusammen und befasste sich insbesondere mit dem Jahresabschluss, der Entwicklung der Ergebnisse, dem Risiko- und Chancenmanagement sowie der Zinsentwicklung insbesondere im Hinblick auf die Pensionsverpflichtungen. In der Sitzung vom 26. November befasste sich der Finanzausschuss mit der Planung für das Geschäftsjahr 2020. Über wichtige Erkenntnisse wurde jeweils in der folgenden Aufsichtsrats­sitzung berichtet.

Die von der Hauptversammlung am 9. April 2019 zum Abschlussprüfer bestellte BDO AG, Wirtschafts­prüfungsgesellschaft in Essen, hat den vom Vorstand zum 31. Dezem­ber 2019 aufgestellten Jahresabschluss der TÜV NORD AG sowie den Konzernabschluss einschließlich der dazugehörigen Berichte über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungs­vermerk. Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Über­wachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konzeption und Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte für das Geschäftsjahr 2019 wurden in der Sitzung des Finanzausschusses am 17. März 2020 und in der Sitzung des Aufsichtsrats am 24. März 2020 umfassend diskutiert. Vorstand und Abschlussprüfer waren bei den Beratungen des Jahres- und Konzernabschlusses anwesend. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und informierte über seine Feststellungen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement. Darüber hinaus stand er dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat sich auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und der Lageberichte sowie auf der Grundlage des Berichts und der Empfehlung des Finanzausschusses dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss festgestellt sowie den Konzern­abschluss gebilligt.

Herr Dr. Jürgen-Johann Rupp schied mit Ablauf der Sitzung vom 3. Dezember aus dem Aufsichtsrat aus. In einer außerordentlichen Hauptversammlung am selben Tag wurde Herr Reinhold Rüther als Nachfolger für die restliche Mandatslaufzeit in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat die langjährige engagierte Arbeit von Herrn Dr. Rupp im Aufsichtsrat gewürdigt und sich im Namen des Gremiums für die gute Zusammenarbeit bedankt.

Veränderungen im Vorstand traten nicht ein. Herr Jürgen Himmelsbach wurde für den Zeitraum bis 31. August 2025 erneut zum Finanzvorstand bestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitenden der Konzerngesellschaften weltweit, den Unternehmensleitungen, dem Vorstand und der Konzerngeschäftsleitung sowie den Arbeitnehmervertretungen für die geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Jahr 2019.

Der Aufsichtsrat

Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob
Vorsitzender

Hannover, im März 2020