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Steffen Roßberg, Abteilungsleiter bei TÜV NORD CERT mit seiner Tochter

„Freizeit heißt für mich Familienzeit“

Für Steffen Roßberg, der die Abteilung ‚Bildung und Personenzertifizierung‘ bei TÜV NORD CERT in Hamburg leitet, hat Familie einen hohen Stellenwert. So oft es geht, holt er seine fünfjährige Tochter Mia aus dem Kindergarten ab. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es ihm, seinen Beruf und seine Familie unter einen Hut zu bringen.

Wenn Steffen Roßberg Bekannten erzählt, dass er bei TÜV NORD arbeitet, lautet die erste Reaktion häufig: „Toll, dann kann ich ja von dir die TÜV-Plakette bekommen!“ Dann erklärt Roßberg, dass TÜV NORD viel mehr ist als der Auto-TÜV. „Hier werden nicht nur Autos untersucht, sondern zum Beispiel auch Unternehmen.“ Darum geht es auch bei seiner Arbeit für die Zertifizierungsgesellschaft TÜV NORD CERT in Hamburg. Genauer gesagt um die Personenzertifizierung. „Genauso, wie Unternehmen von uns beispielsweise ihre Managementsysteme oder Produkte zertifizieren lassen können, bieten wir auch eine Zertifizierung von Mitarbeitenden an, die der Qualitätssicherung dient“, erklärt der 44-jährige Roßberg, der den Bereich ‚Bildung und Personenzertifizierung‘ leitet. Bei den Kunden handelt es sich um Bildungseinrichtungen jeglicher Größe, von Universitäten bis hin zu freiberuflichen Trainern.

Als seine Abteilung neu gegründet und ihm die Leitung angeboten wurde, war Roßberg gerade Vater geworden. Er stimmte unter der Bedingung zu, zunächst zwei Monate in Elternzeit gehen zu können. „Die Abteilung startete ohne mich und dank guter Vorbereitung war das überhaupt kein Problem. Das ist der Unterschied zu vielen anderen Unternehmen. Viele Väter aus unserer Krabbelgruppe haben mir von ganz anderen Erfahrungen berichtet. Ihre Arbeitgeber hatten kein Verständnis für den Wunsch nach Familienzeit“, so Roßberg. Als Abteilungsleiter besteht seine Aufgabe darin, die einzelnen Zertifizierungsverfahren mit Auditorinnen und Auditoren zu besetzen, die sich die Unternehmen vor Ort anschauen und die Mitarbeitenden interviewen. Die Einhaltung der Kriterien, nach denen zertifiziert wird, überwacht die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) in Berlin. „Wir nehmen sozusagen eine Mittlerposition zwischen den Unternehmen und der DAkkS ein. Die fachliche Korrektheit steht dabei an erster Stelle. Wir haben aber auch im Blick, was wir den Firmen zumuten können und ob die Zertifizierung wirtschaftlich attraktiv ist.“

Was die Vereinbarkeit von meinem Beruf und meinem Familienleben angeht, kann ich mich jederzeit auf die Unterstützung meiner Vorgesetzten verlassen.

Steffen Roßberg, TÜV NORD CERT

 

Roßberg hat selbst 2011 als Auditor bei TÜV NORD CERT begonnen und führt immer noch regelmäßig Audits durch. „Das ist wichtig für mich, um die Sicht meiner Mitarbeitenden zu verstehen.“ Auch die Neukundenakquise, Kalkulationen für neue Aufträge und das Controlling bestehender Zertifizierungsverfahren sowie die Nachbereitung von Audits und Planung internationaler Projekte sind Teil seiner täglichen Arbeit. Zwar liegt der Fokus auf Deutschland, gerade wurden aber beispielsweise fünf Berufsschulen in Chile zertifiziert. „Wir gehen dahin, wo unsere Kundinnen und Kunden sitzen. Dem sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt“, erklärt Roßberg. Er selbst ist für seinen Job deutschlandweit unterwegs, aber als Abteilungsleiter nicht mehr so viel wie früher. „Familie hat für mich einen wichtigen Stellenwert. Was die Vereinbarkeit von meinem Beruf und meinem Familienleben angeht, kann ich mich jederzeit auf die Unterstützung meiner Vorgesetzten verlassen. So oft es geht mache ich um 16 Uhr Feierabend, um meine Tochter aus der Kita abzuholen. Das wird von meinen Kolleginnen und Kollegen absolut akzeptiert“, berichtet Roßberg, dessen Frau ebenfalls in Vollzeit arbeitet. „Freizeit heißt für mich Familienzeit: Mia und ich spielen, essen Abendbrot, machen sie bettfertig. Danach setze ich mich noch einmal an meinen Dienstrechner und kümmere mich um dringende Aufgaben.“ Der Abteilungsleiter betont, dass er nicht wesentlich mehr oder weniger arbeitet als andere Familienväter: „Nur eben zu anderen Zeiten!“