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Medizintechnikingenieur Gerson Akposogna weiß, was Ärztinnen und Ärzte wünschen: zuverlässige Geräte, die zuverlässige Diagnosen erlauben.

In der Werkhalle eines Medizintechnikherstellers haben Sauberkeit und Hygiene einen sehr hohen Stellenwert. Die Maschinenführenden, die die Montage von Ultraschallgeräten überwachen, tragen Haube, Mundschutz, Handschuhe, weiße Kittel und spezielle Schuhe. Medizintechnikingenieur Gerson nimmt die Baugruppe mit der Ultraschallsonde in Augenschein. Dieses auch „Schallkopf“ genannte Geräteteil empfängt die Ultraschallwellen aus dem Körper der Patienten und wandelt sie in elektrische Impulse um. „Jedes Detail zählt“, sagt Gerson. „Wenn beispielsweise die Beschichtung der Sonde fehlerhaft ist, wird das Signal nicht korrekt empfangen und zu einem ungenauen Monitorbild verarbeitet. Im Extremfall könnte der Arzt daraus die falschen Schlüsse für seine Diagnose ziehen.“ Damit es nicht so weit kommt, sorgt der 42-Jährige mit dreijähriger radiologischer Praxiserfahrung für Produktqualität, bevor das Produkt überhaupt entsteht: „Die Ärzte erwarten sichere Technik, und die dient letztlich den Patienten.“

Als Lead Auditor von TÜV NORD CERT prüft Gerson die Qualitätsmanagementsysteme von Medizintechnikunternehmen. Sein Bericht, der von weiteren Fachleuten gegengelesen wird, entscheidet darüber, ob der Hersteller das Zertifikat gemäß der internationalen Industrienormen und europäischen Richtlinien erhält. Erst dann darf der Hersteller das Produkt mit der CE-Kennzeichnung versehen und in der EU in Verkehr bringen.

Ich bin nach sechs Jahren im Job zu TÜV NORD gewechselt, um meiner persönlichen Entwicklung einen Schub zu geben.

Gerson Akposogna, TÜV NORD CERT GmbH & Co. KG

 

TÜV NORD CERT, eine Tochtergesellschaft der TÜV NORD GROUP, betreut weltweit 28.000 Unternehmen, Behörden, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, um sie nach 120 nationalen und internationalen Standards zu akkreditieren. Oberstes Ziel ist Qualität – Qualität von Produkten und Dienstleistungen, Qualität von Personal, Prozessen und Managementsystemen. „Das ist ein weites Feld, obwohl ich auf Medizintechnik spezialisiert bin“, sagt Gerson. „Jeder Tag bringt für mich Neues. Mal beschäftige ich mich mit Ultraschallgeräten, mal mit Röntgenanlagen, mal mit Infusionsleitungen.“ Diese Vielfalt und der hohe fachliche Anspruch waren die Gründe, warum er im April 2013 bei TÜV NORD CERT in Essen anfing. Zuvor hatte er als Qualitätsmanagementbeauftragter bei einem Hersteller von Herzkathetern und Nahtmaterial in der Nähe von Münster gearbeitet. Gerson, der aus Togo stammt, lebt seit 1998 in Deutschland. 2005 schloss er sein Studium der Biomedizinischen Technik und Medizinischen Informatik an der TU Ilmenau ab, anschließend war er dort ein Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter und entwickelte eine Software für die Diagnostik der Augenerkrankung Grüner Star.

Sein Plan, fachlich und persönlich voranzukommen, ist vom ersten Tag an bei TÜV NORD CERT aufgegangen. „Ich konnte selbstständig aus einem großen Schulungsangebot aussuchen“, sagt Gerson. „TÜV NORD CERT hat alles bezahlt – das war bei meinem vorherigen Arbeitgeber anders.“ So hat sich der Medizintechnikingenieur in Sterilisationsverfahren mit Gammastrahlen und feuchter Hitze fortgebildet. „Das meiste lerne ich aber in der Praxis als Auditor“, meint Gerson. „Dabei kann ich mich auf meine Kolleginnen und Kollegen verlassen, die mich während der Einarbeitung ohne viel Aufheben als Co-Auditor akzeptiert haben.“