MENU
  1. Karriere
  2. Wir als Arbeitgeber
  3. Wen wir suchen
  4. Projektmanager Geomesssysteme

Dr. Jens Wiegand, Projektmanager bei DMT

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben dank Telearbeit

Pendeln zwischen seinem Zuhause in Würzburg und dem Firmensitz in Essen, dazu oft eine Fernreise pro Monat: Da blieb dem Geologen Dr. Jens Wiegand nicht viel Zeit für seine Familie. Weil ein Umzug für seine Frau aus beruflichen Gründen nicht infrage kommt, arbeitet der Projektmanager seit über zehn Jahren von Bayern aus für DMT – und kann so aktiv am Familienleben teilhaben.

Mit dem Buschflugzeug in den Dschungel von Sambia, mit dem Hubschrauber ins Bohrcamp in den Anden, unterwegs in einer der weltgrößten Diamantenminen in Botswana: Seine Arbeit hat den Geologen Dr. Jens Wiegand, Jahrgang 1961, bereits in die entlegensten Winkel dieser Erde geführt. Doch irgendwann ließen sich das hohe Reisepensum von häufig einer Fernreise im Monat und das Pendeln zwischen seinem Wohnort in Würzburg und seinem Arbeitsplatz in Essen nicht mehr mit seinem Familienleben vereinbaren.„Früher habe ich es genossen, viel unterwegs zu sein. Aber als eines Tages meine Tochter im Kindergarten erzählt hat, ihr Papa wäre nie da, wusste ich: Es muss sich etwas ändern“, berichtet der dreifache Familienvater, der seit über zehn Jahren für DMT arbeitet, einer Tochtergesellschaft der TÜV NORD GROUP.

Weil seine Frau als Verwaltungsrichterin beruflich an Würzburg gebunden ist, kam ein Umzug für Wiegand nicht infrage. „Anfangs habe ich unter der Woche in Essen gewohnt und gearbeitet und meine Familie nur am Wochenende gesehen.“ Auf Dauer wollte er aber nicht auf den Familienalltag verzichten. Die Lösung: Ein Telearbeitsplatz zu Hause in Würzburg. Heute arbeitet der Geologe im Schnitt alle zwei Wochen zwei Tage in seinem Büro in Essen, die restliche Zeit ist er im Home Office. Die Dienstreisen hat er zurückgeschraubt. „Obwohl das Arbeitsmodell Telearbeit vor zehn Jahren noch längst nicht so gängig war wie heute, konnte ich klar und offen mit meinen Vorgesetzten über meinen Wunsch sprechen, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und diesen auch realisieren.“ Nach der Geburt seines zweiten Kindes arbeitete er zum ersten Mal drei Monate lang von Zuhause aus – um seinem Arbeitgeber und sich selbst zu zeigen, dass es funktioniert. Mittlerweile ist die Telearbeit fester Bestandteil seines Arbeitsalltags.

 

 

Ich konnte klar und offen mit meinen Vorgesetzten über meinen Wunsch sprechen, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und diesen auch realisieren.

Dr. Jens Wiegand, DMT

 

Als Projektmanager ist Wiegand zuständig für das Bohrkernscanner-System DMT CoreScan®, das in der Erdöl- und Erdgasförderung sowie im Bergbau eingesetzt wird. Gemeinsam mit den Ingenieurinnen und Ingenieuren von DMT entwickelt der Geologe den Scanner, der aus unterschiedlichen Hard- und Softwarekomponenten besteht, kontinuierlich weiter. „Meine Arbeit bietet mir viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das ist für mich persönlich sehr wichtig.“ Weil klassische Vertriebswege entfallen, gehört der direkte Kundenkontakt per Mail oder Telefon zu seinen täglichen Aufgaben. „In einem so hochspezialisierten Anwendungsbereich ist es sehr wichtig zu wissen, was die Kunden brauchen. Das kann man nicht mit dem Verkauf eines Autos oder einer Waschmaschine vergleichen.“ Viele der Kunden sitzen im Ausland. „Für sie macht es keinen Unterschied, ob ich vom Büro oder von Zuhause aus mit ihnen telefoniere.“ Dienstreisen sind seltener als früher, da er sich diese mit einem Kollegen teilen kann.

Der Arbeitsalltag des Geologen besteht vor allem darin, laufende Projekte zu begleiten und aktiv zu werden, wenn es irgendwo hakt – zum Beispiel in der Geräteproduktion oder beim Versand. Auch die Installation vor Ort beim Kunden und das Training im Umgang mit den Geräten gehören zu seinen Aufgaben. Auch hier wird er von einem Kollegen entlastet. Wird ein neues Angebot erstellt, stimmt sich Wiegand mit den Juristen und dem Management von DMT ab und erstellt eine Kostenkalkulation und eine Risikoanalyse. Vieles davon kann er im Home Office erledigen. Das Arbeitsmodell birgt für beide Seiten Vorteile: „Ich kann meine Kinder morgens in den Kindergarten bringen und abends sitzen wir gemeinsam am Esstisch“, so Wiegand. Sein Arbeitgeber hat in ihm einen motivierten und kompetenten Experten, der die flexible Arbeitsgestaltung zu schätzen weiß. „Wichtig ist, dass man sehr gut organisiert ist. Termine plane ich häufig zwei Monate im Voraus“, berichtet der Projektmanager. „Wenn ich im Büro bin, nutze ich die Gelegenheit, mich mit meinen Kollegen persönlich auszutauschen.“ In Absprache mit seinen Vorgesetzten bestimmt er selbst, welche und wie viele Tage er im Büro verbringt. „Über die Jahre habe ich herausgefunden, was hier am besten für mich und die Firma funktioniert. Dabei wurde ich nie von meinem Arbeitgeber gebremst, sondern mir wurde immer großes Vertrauen entgegengebracht.“