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Fabian Geis, Prüfingenieur bei TÜV NORD Mobilität

Freie Zeiteinteilung als Prüfingenieur im Außendienst

Seinen Arbeitsalltag als Prüfingenieur im Außendienst bei TÜV NORD Mobilität in Lüneburg kann Fabian Geis selbst gestalten. Er schätzt die Familienfreundlichkeit genauso wie das abwechslungsreiche Arbeiten in den Kfz-Werkstätten, das ihn jeden Tag an unterschiedliche Orte führt.

„Ich gebe zu, ich schaue nicht in jedes Handschuhfach gerne“, sagt Fabian Geis, Jahrgang 1985, lachend. Als Prüfingenieur im Außendienst bei TÜV NORD Mobilität ist Geis tagtäglich in verschiedenen Kfz-Werkstätten vor Ort, wo er Hauptuntersuchungen und Sonderabnahmen durchführt. Dabei sind ihm schon die interessantesten Fahrzeuge und Halterinnen und Halter begegnet. „Die meisten haben aber zum Glück Interesse daran, dass ihr Fahrzeug in Ordnung ist.“ Geis ist als Springer tätig; das heißt, er übernimmt Einsätze von Kolleginnen oder Kollegen, die im Urlaub sind oder krankheitsbedingt ausfallen. So kommt er viel herum. „Ich habe keine feste Tour, die ich wöchentlich fahre, sondern sehe etwas von der ganzen Region Lüneburg und weiß morgens nie genau, was der Tag so bringen wird. Die Abwechslung genieße ich sehr.“ Außerdem ist Geis froh, im Arbeitsalltag viel auf den Beinen zu sein und nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen zu müssen.

Die Hauptuntersuchung, wie Geis sie als Prüfingenieur durchführt, ist alle zwei Jahre fällig und umfasst eine Prüfung des Fahrzeugs von der gesamten Karosserie und des Fahrwerks bis zur elektronischen Auswertung von Softwarekomponenten wie beispielsweise Spurhalte-Assistenten oder Einparkhilfen. Seine Disponentin teilt Geis für die verschiedenen Werkstatteinsätze ein, in der Gestaltung seines Arbeitstages ist der Prüfingenieur aber komplett frei. Die einzelnen Termine legt er in Absprache mit den Werkstätten selbst fest. Als Vater von drei Kindern ist Geis froh, wenn er seinen Arbeitstag so planen kann, dass er zum Familienalltag passt. „Vor drei Monaten ist unser Sohn zur Welt gekommen. Für meine Frau ist es eine enorme Entlastung, wenn ich unsere Mittlere morgens für den Kindergarten fertigmachen und die Große zur Schule bringen kann.“ Auch das Ferienprogramm mit Kinderbetreuung, das sein Arbeitgeber anbietet, schätzt Geis. „Außerdem kam von meinen Vorgesetzten immer wieder die Empfehlung, doch auch Elternzeit zu nehmen. Das ist nicht überall so.“

Bis zu sechs Werkstattbesuche stehen täglich auf dem Programm. „Da kann es auch mal stressig werden. Ich habe aber noch nie auf die Uhr geschaut und mich gefragt, wann Feierabend ist. Dafür vergeht die Zeit viel zu schnell“, sagt Geis, der Maschinenbau studiert hat und sich auch privat gerne mit Fahrzeugen beschäftigt, Reparaturen selbst durchführt und regelmäßig an seinem alten BMW-Cabrio schraubt. „Mein Interesse zum Beruf zu machen war rückblickend die beste Entscheidung überhaupt. Jeden Tag begegnen mir interessante Fälle. Dabei bin ich immer froh, wenn ich ein Fahrzeug rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen kann, das nicht mehr fahrtauglich ist. Das kann zum Beispiel ein LKW mit gerissenen Bremsscheiben sein, der eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt.“

Ich habe keine feste Tour, die ich wöchentlich fahre, sondern sehe etwas von der ganzen Region Lüneburg und weiß morgens nie genau, was der Tag so bringen wird. Die Abwechslung genieße ich sehr.

Fabian Geis, TÜV NORD Mobilität

 

Die Zusammenarbeit mit den Werkstätten empfindet Geis als sehr harmonisch. „Ich weiß, dass ich dort morgens als Erstes mit einem Lächeln begrüßt werde. Mit dem ein oder anderen Mitarbeitenden trinke ich auch mal einen Kaffee zusammen. Ich achte darauf, dass ich nie auf dem Sprung bin und immer ausreichend Zeit mitbringe.“ Mehrfach im Jahr kommt er mit anderen Prüfingenieurinnen und -ingenieuren zum Erfahrungsaustausch zusammen. Dabei werden auch neue Richtlinien und Gesetze besprochen, die für ihre Arbeit relevant sind. Außerdem absolviert Geis jährlich mindestens fünf fachliche Fortbildungen, zum Beispiel zu neuer Lichttechnik in Fahrzeugen. „Wenn ich eine Auffrischung brauche, kann ich selbst weitere Fortbildungen wählen. Uns steht außerdem eine E-Learning-Plattform zur Weiterbildung zur Verfügung, die ich sehr gerne nutze.“ In den kommenden Jahren will er sich zum Sachverständigen weiterbilden.

Als Prüfingenieur besitzt Geis eine Fahrerlaubnis für alle gängigen Fahrzeugtypen und überprüft nicht nur Autos, sondern auch Motorräder, LKW und Anhänger. Auch Sonderabnahmen von Umbauten wie sie beispielsweise bei einer Tieferlegung des Fahrwerks erforderlich sind, führt Geis durch. Neben Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhen gehören zu seiner Arbeitsausstattung, die er immer dabeihat, auch ein Laptop und ein Thermodrucker. So kann er die Untersuchungsergebnisse direkt vor Ort dokumentieren und den Bericht ausdrucken. „Wenn einmal Nacharbeit nötig sein sollte, schreibe ich die Gutachten von Zuhause aus fertig“, sagt Geis, der seit zweieinhalb Jahren für TÜV NORD arbeitet. Als externer Prüfingenieur, der jeden Tag in einem anderen Werkstattteam mitarbeitet, weiß er, dass zu seinem Job auch eine gewisse Feinfühligkeit im Umgang mit den Werkstattangestellten gehört. „Hat die Werkstatt einem Kunden oder einer Kundin versprochen, dass ein Auto am Mittag abholbereit ist und klappt das nicht, weil ich zum Beispiel noch etwas nachkontrollieren muss, muss man einen Mittelweg finden. Dabei kommt es immer auf den Ton an. Ein arrogantes Auftreten als Prüfer wäre absolut von Nachteil. Stattdessen geht es immer darum, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und miteinander zu reden. Es ist sehr wichtig, dass ich mich auf die Mitarbeitenden einlasse.“

 

 

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