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21. Dezember 2020 | Industrie Service

Hannover: Was für ein turbulentes Jahr! 2020 hat vieles auf den Kopf gestellt. Und auch auf den letzten Metern kommen noch mal große Herausforderungen auf uns zu. Weihnachten und Silvester, wie wir sie kennen, wird es nicht geben. „Das sorgt bei vielen verständlicherweise für Frust oder Kummer“, sagt Tiana-Christin Schuck, Psychologin bei MEDITÜV, und gibt Tipps, wie wir die Feiertage ausgeglichener begehen können.

In den letzten Tagen und Wochen haben sich viele Menschen den Kopf darüber zerbrochen, wie sie Weihnachten und Silvester verbringen werden. Nicht selten prallen im Familien- oder Freundeskreis unterschiedliche Meinungen aufeinander – eine Stresssituation. Zusätzliches Konfliktpotential besteht darin, dass wir uns durch den Lockdown zuhause womöglich „auf die Pelle“ rücken. Die dunkle Jahreszeit tut ihr Übriges. Die Stimmung ist vielerorts gereizt. „Einfache Maßnahmen, die man leicht in den Alltag integrieren kann, können helfen, um gelassener mit all dem umzugehen“, weiß Schuck.

  1. Gestalten Sie eine Liste mit angenehmen Aktivitäten und setzen Sie aktiv jeden Tag etwas davon um. Das können kleinere Auszeiten sein, wie beispielsweise eine Tasse Tee oder größere wie etwa ein nachmittägliches Wellness-Programm zuhause.
     
  2. Tanken Sie so viel Tageslicht wie möglich. Die dadurch ausgeschütteten Endorphine unterstützen uns dabei, ausgeglichen zu bleiben. Auch wenn es regnet oder einfach ungemütlich kalt draußen ist: ein kleiner Spaziergang erhellt die Stimmung.
     
  3. Bewegung tut insgesamt gut. Sie hilft nicht nur, sich nach dem Festtagsessen wohler zu fühlen, sondern ist auch Balsam für unsere Seele. Spazieren gehen oder Rad fahren ist dafür völlig ausreichend. Wesentlich ist die Regelmäßigkeit.
     
  4. Nehmen Sie sich immer mal wieder ganz bewusst Zeit, um zu entspannen und abzuschalten. Atem-, Yoga- oder Meditationsübungen können dabei helfen, den Kopf freizukriegen.
     
  5. Versuchen Sie, sich von den Gedanken daran, wie Sie die Feiertage lieber verbracht hätten, zu lösen. Machen Sie sich bewusst, was Sie nicht ändern können und entwickeln Sie Ideen, um das Beste aus dem Möglichen zu machen.
     
  6. Notieren Sie sich abends, was am Tag gut lief oder wofür Sie dankbar sind. Regelmäßig gemacht, kann dieses Ritual dabei helfen, auf das Gute zu blicken und mit positiven Gedanken ruhiger einzuschlafen.  


Über MEDITÜV

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Franziska Nieke


Energie, Industrie

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