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24. Oktober 2016 | Unternehmen

Berlin: Grenzenlose Kommunikation und eine immer stärkere Vernetzung zwischen Menschen, Maschinen und Produkten – Industrie 4.0 bietet Unternehmen viele Möglichkeiten. Doch funktioniert die vernetzte Produktion von selbst und wie sieht es mit der Sicherheit aus? Gibt es schon verlässliche Regeln und Standards für das digitale Zeitalter? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des siebten TÜV NORD Dialogs in der Konzernrepräsentanz in Berlin mit dem Titel „Industrie 4.0: Vernetzung braucht Sicherheit“.

„Fast 150 Jahre lang haben wir als Prüfunternehmen den Menschen vor der Technik geschützt, mit der zunehmenden Digitalisierung müssen wir die Technik aber vor dem Menschen schützen“, sagte Guido Rettig, Vorsitzender des Vorstands der TÜV NORD GROUP, zu Beginn der Veranstaltung. Beispiele dafür seien die immer stärker zunehmenden Cyber-Attacken auf Unternehmen, Behörden und Fabriken.

Vorstandsmitglied Dirk Stenkamp nahm diesen Punkt in der anschließenden Diskussionsrunde mit Sophia Hatzelmann, Geschäftsführerin Unternehmensberatung ahac, Prof. Peter Birkner, Denkfabrik „House of Energy“, und Heiko Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hewlett Packard Enterprise Deutschland, auf: „Künftig sind Prozesse, Produktion und Produkte vernetzt. Nicht nur Elektrik oder Mechanik müssen sicher sein, das Produkt muss auch vor dem unautorisierten Zugriff von außen geschützt werden. IT-Sicherheit wird immer wichtiger.“ Schon heute häben beispielsweise Medizinprodukte und Spielzeug eine IT-Schnittstelle. Jedoch sei IT Security noch nicht Teil der Prüfkataloge.

Dass die Digitalisierung nicht ohne verlässliche Standards funktioniere, betonte auch Sophia Hatzelmann. Heiko Meyer plädierte ebenfalls für die Umsetzung länderübergreifender Standards, die kontrolliert und zertifiziert werden müssten. Das IT-Sicherheitsgesetz mit bestimmten Anforderungen an kritische Infrastrukturen wie Energie und Telekommunikation sollte für für alle Branchen gelten, meinte Peter Birkner: „Alle müssen sich transformieren.“

Außerdem beleuchtete der Journalist Henryk M. Broder in seiner Keynote die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft aus seiner Sicht.

TÜV NORD Dialog 2016
Moderator Marc Bator, Heiko Meyer, Henryk M. Broder, Dirk Stenkamp, Guido Rettig, Sophia Hatzelmann, Prof. Peter Birkner und Tuesday Porter, Leiterin Konzernrepräsentanz der TÜV NORD GROUP (von links nach rechts)

Carolin Roterberg

Leiterin Media Relations

+49 40 8557-1987

croterberg@tuev-nord.de

Themen:
Innovationen, IT

Über die TÜV NORD GROUP

Die TÜV NORD GROUP ist mit über 10.000 Mitarbeitern einer der größten technischen Dienstleister. Mit ihrer Beratungs-, Service- und Prüfkompetenz ist sie weltweit in 70 Ländern aktiv. Zu den Geschäftsbereichen gehören Industrie Service, Mobilität, IT und Bildung. Mit Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe und Aerospace hat der Konzern ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Branche. Leitmotiv: „Excellence for your business.“

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