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30. August 2019 | Industrie

Am Donnerstag, den 29. August, untersuchte ein Team von TÜV NORD mithilfe eines innovativen, mobilen Röntgengeräts archäologische Funde aus der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg. Dies ist der Startschuss einer längerfristigen Kooperation, welche durch die Anwendung modernster Technik neue Erkenntnisse schaffen und Wissen über Kulturgut digital bewahren möchte.

Die eigene Sammlung ist einer der größten Schätze für ein Museum. Noch viele Geheimnisse können sogar uralten Objekten entlockt werden. So befinden sich in der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg zum Beispiel Funde aus dem Gräberfeld Schortens bei Wilhelmshaven, welche durch die jahrhundertelange Lagerung im eisenhaltigen Moorboden von einer dicken Schicht Eisen umhüllt sind. Um diese wertvollen archäologischen Objekte ohne physisches Eingreifen untersuchen zu können, hat sich das Museum nun mit einem Expertenteam von TÜV NORD zusammengetan.

Als erstes gemeinsames Projekt durchleuchtete ein Team unter der Leitung von Dr. Frank Meissner, Leiter Reaktortechnik und Strahlenschutz bei TÜV NORD, zusammen mit Kara Schmidt, Doktorandin an der Universität Münster, mehrere dieser Objekte mit Röntgenstrahlen. So wird erstmals sichtbar, was sich unter dem Eisenmantel verbirgt und in Folge als Teil der Dissertation von Kara Schmidt untersucht. Die Aufnahmen erfolgen digital, ohne Röntgenfilme und aufwändige Entwicklung – die Ergebnisse sind in Sekunden am Monitor des Notebooks zu sehen. Die Methodik wurde speziell für die Bedarfe von archäologischen Untersuchungen angepasst. So ist die gesamte Anlage beispielsweise mobil einsetzbar, damit wertvolle oder empfindliche Stücke nicht transportiert werden müssen. Das Museum verspricht sich von den Aufnahmen und der Kooperation generell viele neue, spannende Einblicke in seine archäologische Sammlung.

Über die TÜV NORD GROUP

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Franziska Nieke

Konzern-Kommunikation

+49 511 9986-1295

fnieke@tuev-nord.de


Industrie, Energie, TÜV NORD Akademie

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