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15. Mai 2019 | Unternehmen

 

Im Jahr 2019 feiert TÜV NORD das 150-jährige Bestehen. Seit 1869 hat sich der frühere Dampfkessel-Überwachungsverein zu einem der größten Technologie-Dienstleister entwickelt und steht in über 70 Ländern weltweit für Sicherheit und Vertrauen. In Oldenburg ist TÜV NORD seit rund 75 Jahren zu Hause und sorgt dort und im gesamten Weser-Ems-Gebiet für Sicherheit, Know-how und technische Innovationen. Auf der Jubiläumsveranstaltung in Oldenburg gratulierte Bürgermeisterin Christine Wolff.

Die Geschichte von TÜV NORD begann im Jahr 1869 in Hamburg, als dort der erste Dampfkessel-Überwachungsverein (kurz: DÜV) gegründet wurde. Weitere Vereine in anderen Städten folgten dem Hamburger Beispiel und verzeichneten schon bald große Erfolge: Schäden an Dampfkesseln konnten rechtzeitig entdeckt und die Zahl der Kesselexplosionen so bis zum Ende des 19. Jahrhunderts deutlich reduziert werden. Die zunehmende Sicherheit im Industriebereich bereitete den Weg für die Begleitung weiterer technologischer Entwicklungen. So erweiterte sich ab dem 20. Jahrhundert Stück für Stück das Aufgabenfeld der Überwachungsvereine: Elektrizitätswerke, Blitzschutzanlagen, Aufzüge und schließlich auch Kraftfahrzeuge wurden dank der DÜV-Ingenieure sicherer, ebenso wie Kraftwerke, Rolltreppen, Züge und vieles mehr. Aus den DÜV wurden TÜV (Technische Überwachungs-Vereine), die sich im Jahr 2004 schließlich zur TÜV NORD Gruppe zusammenschlossen.

Vision für die Zukunft

Heute ist die TÜV NORD GROUP weltweit ein anerkannter Vorreiter für hohe Sicherheitsstandards. Windenergieanlagen, Chemieparks oder Achterbahnen werden ebenso gründlich geprüft wie Smart Meter Gateways oder Satellitenbauteile. Neuentwicklungen der Automobilindustrie werden genauso begutachtet wie Privatautos an der TÜV-STATION. Unterwasserdrohnen inspizieren Schächte und Seminare vermitteln vielfältiges – nicht nur technologisches – Know-how.

Großprojekte in der Region – TÜV NORD in Oldenburg

In Oldenburg ist TÜV NORD seit den Vierzigerjahren zu Hause. Im Jahr 1955 entstand die heute allseits bekannte Prüfstelle an der Nadorster Straße. Damit ist sie die älteste TÜV-STATION in der gesamten Weser-Ems-Region. Dort werden seit über 60 Jahren Autos, Wohnmobile, Motorräder und Nutzfahrzeuge geprüft, Führerscheinprüfungen abgenommen und Fahrzeuge nach Unfällen begutachtet. Im Jahr 2009 wurde am selben Standort eine neue, hochmoderne Prüfanlage gebaut. "Wir sind im laufenden Betrieb umgezogen”, erinnert sich Thomas Jünger, Leiter der Oldenburger TÜV-STATION. “Immer zwischen unseren Terminen haben wir schnell ein paar Sachen herübergetragen. Wir brauchten keinen einzigen Tag Pause.”

An einem weiteren Standort in Oldenburg-Etzhorn hat die TÜV NORD Akademie zur Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ihren Sitz. Auch TÜV NORD Systems ist dort zu Hause und bietet umfangreiche Serviceleistungen für die Industrie an. Tankstellen werden geprüft, Tankläger, Rohrfernleitungen, Druckbehälteranlagen, Biogasanlagen, Aufzugsanlagen oder Containerbrücken. Darüber hinaus begleiteten Projektleiter und Sachverständige des Standorts Oldenburg in den vergangenen Jahren Großprojekte in Raffinerien und Erdgasspeicheranlagen sowie Pipeline-Projekte.

Aktionen im Jubiläumsjahr

Unter www.tuev-nord.de/150Jahre gibt es Informationen zu allen Jubiläumsaktivitäten sowie Fotos, Videos und Aktionen rund um 150 Jahre bewegte TÜV NORD-Geschichte. Soeben ist außerdem das Buch „150 Jahre TÜV NORD – Vom Dampfkessel zur digitalen Welt“ im Hoffmann und Campe Verlag erschienen.

 

Über die TÜV NORD GROUP

Vor 150 Jahren gegründet, stehen wir weltweit für Sicherheit und Vertrauen. Als Wissensunternehmen haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Ob Ingenieurinnen, IT-Security-Experten oder Fachleute für die Mobilität der Zukunft: Wir sorgen in mehr als 70 Ländern dafür, dass unsere Kunden in der vernetzten Welt noch erfolgreicher werden.

Annika Burchard

Themen:
Industrie, Energie, TÜV NORD Akademie

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