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Hannover/Essen/Hamburg: Die TÜV NORD GROUP führt wesentliche Sicherheits-Prüfungen, Inspektionen und Tests auch während der Corona-Pandemie fort. Viele Unternehmen der kritischen Infrastruktur, wie z. B. Energieerzeuger und Netzbetreiber, benötigen gerade jetzt prüferische Expertise, um die Versorgung Deutschlands abzusichern, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Dirk Stenkamp: „Wir leisten systemerhaltende Beiträge, damit dieses Land weiter funktioniert.“ Die TÜV NORD GROUP nutze zudem jeden Freiheitsgrad, um mit Kreativität und Innovationsgeist Lösungen zu schaffen für die veränderte Welt nach Ende der Pandemie. 

Sofern operativ möglich, arbeiten viele TÜV NORD-Beschäftige weltweit seit zwei Wochen im Homeoffice. Seminare werden über eine konzerneigene E-Learning-Plattform durchgeführt, bei der Typprüfung von Fahrzeugen kommen erstmals Live-Digitaltechniken zum Einsatz. Für Industrie und Administration erfolgen Audits und Inspektionen vielerorts bereits digital „remote“. „Viele Zertifizierungen und Labor-Tests finden mittels digitaler Technik sicher über Tausende von Kilometern statt. Das spart Zeit, Ressourcen und viele Tonnen CO2. Wir haben in den vergangenen Wochen bereits mehr als 300 Unternehmen weltweit remote auditiert. Für diese und andere intern entwickelte Innovationen, die mehrfach als Sieger beim Deutschen Exzellenzpreis ausgezeichnet wurden, steigt die Nachfrage stetig an“, so Stenkamp. 

Ausfallstunden durch Corona versucht der Konzern flexibel abzufedern und durch Kurzarbeit, Urlaubsausgleich und gezielte Investitionen in Innovation und Digitalisierung auszugleichen.

Im Jubiläumsjahr 2019 hat der TÜV NORD Konzern erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert. Die wichtigsten Finanzkennzahlen (ggü. 2018):

  • Der Konzern-Umsatz stieg auf 1.282,4 Mio. Euro (plus 4,3 Prozent) 
  • Betriebsergebnis (EBIT): 75,2 Mio. Euro (minus 6,2 Prozent aufgrund verstärkter Investitionen in digitale Prüftechnik und ein Neubauprojekt in Essen) 
  • Anteil Auslandsgeschäft am Umsatz: 334,2 Mio. Euro (2018: 326,1 Euro) 
  • Mitarbeitende (Vollzeit, FTE): 11.276 (plus 496) 

Innovative und zugleich nachhaltige Expertise zeigte TÜV NORD 2019 unter anderem in der Begutachtung großer Offshore-Windkraftanlagen mittels neuer laserbasierter Messgeräte (Light Detection and Ranging, LiDAR). TÜV NORD Mobilität übernahm zudem die weltweit erste Typprüfung für ein e-Hybrid-Fahrzeug mit Brennstoffzelle und Lithium-Ionen-Batterien. 

Aktuell erwartet der Konzern, dass viele gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen nach der Corona-Pandemie nachgeholt werden. Zurzeit unterstützt die Tochtergesellschaft TÜViT Behörden und Unternehmen beim Schutz vor Hackerangriffen im Homeoffice. Die TÜV-STATIONEN sind weiter geöffnet. 

„Als TÜV NORD werden wir jetzt und in Zukunft gebraucht und liefern unseren Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stabilität“, sagte Dirk Stenkamp in einer Videobotschaft an alle Mitarbeitenden. Auf verstärkte Nachfrage von Ministerien, Behörden und Unternehmen führen TÜV NORD-Teams in diesen Tagen Tests an Flughäfen und Produktionsstätten durch, um die Qualität dringend benötigter Schutzausrüstungen wie Masken oder Handschuhe zu prüfen und die Verteilung an klinische Einrichtungen sicherzustellen. 

Den Geschäftsbericht für 2019 finden Sie im Netz unter: https://www.tuev-nord-group.com/de/unternehmen/zahlen-und-fakten/geschaeftsbericht-2019/  

Dirk Stenkamp, Vorstandsvorsitzender TÜV NORD GROUP

Über die TÜV NORD GROUP

Vor 150 Jahren gegründet, stehen wir weltweit für Sicherheit und Vertrauen. Als Wissensunternehmen haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Ob Ingenieurinnen, IT-Security-Experten oder Fachleute für die Mobilität der Zukunft: Wir sorgen in mehr als 70 Ländern dafür, dass unsere Kunden in der vernetzten Welt noch erfolgreicher werden.

Sven Ulbrich

CvD / Leiter Konzern-Kommunikation

+49 511 998-61540

sulbrich@tuev-nord.de

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