Nachhaltige Personalstrategie und konsequente Qualifikation sichern Leistungsfähigkeit – Digitalisierung bleibt Schlüssel für die Zukunft.

TÜV NORD Mobilität hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand bei der Anzahl der Fahrerlaubnisprüfungen erreicht. Das Unternehmen führte insgesamt über eine Million Prüfungen durch – 546.720 theoretische und 511.989 praktische Prüfungen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 2,3 Prozent bei den theoretischen und 2,8 Prozent bei den praktischen Prüfungen.
Besonders stark vertreten waren erneut die Pkw-Fahrerlaubnisklassen. Allein in der Klasse B wurden 430.676 theoretische und 368.927 praktische Prüfungen abgelegt – ein Plus von 3 Prozent bei den Theorieprüfungen und knapp 4 Prozent bei den Praxisprüfungen im Vergleich zum Vorjahr. „Dieser Rekord ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langfristig angelegten Personalstrategie“, sagt Hartmut Abeln, Geschäftsführer von TÜV NORD Mobilität und Mitglied der Konzerngeschäftsleitung der TÜV NORD GROUP. „Wir haben in den vergangenen Jahren gezielt in neue Fachkräfte investiert und gleichzeitig die Qualifikation unseres bestehenden Teams systematisch weiterentwickelt. Das ermöglicht es uns, auch bei dauerhaft hoher Nachfrage jederzeit verlässliche und qualitativ hochwertige Prüfungen durchzuführen.“
Die Zugangsvoraussetzungen für Prüfer:innen sind bundesrechtlich im Kraftfahrsachverständigengesetz (KfSachvG) festgelegt: Bewerber:innen benötigen ein einschlägiges ingenieurwissenschaftliches Studium, berufliche Praxis sowie eine fast zweijährige Ausbildung in einer Technischen Prüfstelle. Zudem müssen sie eine umfangreiche Abschlussprüfung gegenüber dem Verkehrsministerium bestehen. „Diese Anforderungen gewährleisten ein hohes Qualitäts- und Sicherheitsniveau im Fahrerlaubniswesen“, betont Abeln.
Die Bestehensquoten blieben 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert: Über alle Klassen hinweg liegt die Bestehensquote in der theoretischen Prüfung bei 62 Prozent, in der praktischen Prüfung bei 71 Prozent. Für die Klasse B zeigen sich wie im Vorjahr etwas geringere Ergebnisse: 58 Prozent der Prüflinge bestanden die Theorieprüfung. Knapp 65 Prozent waren in der praktischen Prüfung erfolgreich.
Um die Zahl der Wiederholungsprüfungen weiter zu senken und angehende Fahrer:innen finanziell zu entlasten, spricht sich TÜV NORD Mobilität für eine modernisierte und effizientere Ausbildung aus. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist zum Beispiel der Einsatz digitaler Lernstandskontrollen in den Fahrschulen. „Solche digitalen Tools helfen dabei, den tatsächlichen Wissensstand transparent zu machen und Lernlücken früh zu erkennen“, erläutert Abeln. „So gehen Fahrschüler:innen erst dann in die Prüfung, wenn sie wirklich bereit sind – das steigert die Erfolgsaussichten deutlich, reduziert die Kosten und trägt zu einer nachhaltigeren Verkehrssicherheit bei.“
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