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03.06.2014

Die Frühlings- und Sommermonate stehen für private Hausverkäufe hoch im Kurs. Welche Maßnahmen Immobilienbesitzer – insbesondere im Hinblick auf Schadstoffe – im Vorfeld eines anstehenden Verkaufs durchführen sollten, verrät TÜV NORD.

Ist der Entschluss gefallen, die eigene Immobilie zu verkaufen, sehen viele Hausbesitzer von instandhaltenden Investitionen und Maßnahmen ab. Dabei können gerade diese Schritte eine Immobilie aufwerten und den Verkauf begünstigen. „Neben äußeren Schönheitskorrekturen sollte auch das Innere eines Hauses auf Herz und Nieren geprüft werden“, sagt Dirk Albrecht, Sachverständiger für Schadstoffe bei TÜV NORD. Gemeint sind Prüfungen hinsichtlich möglicher Schadstoffe, wie zum Beispiel Asbest, Schimmel, Holzschutzmittel oder auch die künstliche Mineralfaser KMF. Erfahrungsgemäß sind diese gesundheitsschädlichen und krebserregenden Stoffe besonders häufig in Häusern zu finden, die vor 1990 (Asbest) beziehungsweise vor dem Jahr 2000 (KMF) gebaut wurden.

Das Hauptaugenmerk einer Schadstoffprüfung, die je nach Gebäudegröße zirka ein bis zwei Stunden in Anspruch nimmt, liegt auf dem Innenausbau: „Bei unserer Begehung nehmen wir den kompletten Innenbereich der zu prüfenden Immobilie in Augenschein. Dabei achten wir insbesondere auf Bereiche wie Fußböden, Wände und Putz sowie verwendete Dämm- und Isolierstoffe, da diese besonders häufig belastet sind“, so Albrecht. Im Fall eines positiven Befunds, der zirka ein bis zwei Wochen nach der Prüfung vorliegt, werden Maßnahmen zur Beseitigung der Schadstoffe eingeleitet. Diese richten sich nach Art und Stärke der Belastung und werden von entsprechend spezialisierten Firmen durchgeführt, während Albrecht und seine Kollegen von TÜV NORD aber weiterhin beratend zur Seite stehen.

Die Kosten für eine Schadstoffuntersuchung belaufen sich bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe auf rund 1.000 Euro brutto inklusive Analysen. Eine Investition die sich lohnt: „Aus Erfahrung wissen wir, dass Schadstoffe, die erst nach dem Verkauf festgestellt werden, Ärger für alle Beteiligten bedeuten. Die nachträgliche Behebung des Schadens kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern vor allem auch Nerven“, so Albrecht abschließend.

 

 

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Annika Burchard

Themen:
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